Hier habe ich schon einmal über mein Cheesecake-Backbuch berichtet, allerdings war ich damals zu faul, das Rezept aus dem Englischen zu übersetzen. Neulich habe ich mal wieder Cheesecake gebacken – und mir dafür sogar extra Vanilleschotenextrakt gekauft! Die Amerikaner verwenden nämlich keinen Vanillezucker für ihren Cheesecake und auch nicht dieses künstliche Vanillezeug, das man in diesen ganz kleinen Fläschen bekommt. Also habe ich im Galeria Kaufhof mal nach diesem Vanilleextrakt umgesehen. Aus dem Internet weiß ich, dass es Alkohol enthält und deshalb anders schmeckt als deutscher Vanillezucker oder normale Vanille. Das Extrakt gibt es natürlich auch bei Amazon; ich habe das Taylor & Colledge gekauft (hier). Es ist schon ziemlich teuer, aber es lohnt sich. Mein Cheesecake hat viel besser geschmeckt als beim letzten Mal, als er im Bezug auf Vanille ziemlich künstlich geschmeckt hat.


Wie ihr auf dem Bild seht, habe ich meinen American Cheesecake dieses Mal nicht mit Erdbeersoße verziert, sondern ihn mit Erdbeerscheiben belegt. Er war wirklich super lecker – der Vater meines Freundes hat mich sogar “Kuchengöttin” genannt! :D Wer auch eine Kuchengöttin sein und vorallem in den Genuss von bestem amerikanischen Käsekuchen kommen will, kann ihn nachbacken; ich war nämlich dieses Mal nicht zu faul, das Rezept für euch aufzuschreiben!

1/3 Cup Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eigelb (von großen Eiern)
2 Eiweiß (von großen Eiern)
1/3 Cup Zucker
1 EL Vanilleextrakt (hier)
2 Tropfen Zitronensaft
2 TL geschmolzene Butter

1. Den Ofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine runde Springform mit Backpapier vorbereiten und die Seiten gut einfetten.

2. Das Mehl in eine kleine Schüssel sieben und das Backpulver und Salz hinzufügen.

3. Das Eigelb in einer großen Schüssel auf hoher Stufe etwa 3 Minuten schlagen und dann langsam 2 TL des Zuckers unterrühren und etwa weitere 5 Minuten schlagen. Das Mehlgemisch darüber sieben und mir der Hand unterrühren (Ich nehme immer einen Küchenschaber dafür). Wenn keine weißen Punkte mehr zu sehen sind, die geschmolzene Butter hinzufügen.

4. Nun das Eiweiß steif schlagen. Dabei nach und nach den restlichen Zucker hineinrieseln lassen. 1/3 des steifen Eiweißes unter die Teigmasse heben, dann den restlichen Eischnee. Keine Sorge, wenn noch einige weiße Stippen Eischnee im Teig zu sehen sind, denn die gehen beim Backen weg.

5. Den Teig in die Springform geben und etwa 10 Minuten goldbraun backen. Wenn der Boden leicht zurückspringt, wenn man in die Mitte drückt, ist er gut.

900g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
1 2/3 Cups Zucker
1/4 Cup Speisestärke
1 EL Vanilleextrakt
2 große Eier
3/4 Cup Sahne

1. Eine Packung Frischkäse, 1/3 Cup vom Zucker und die Speisestärke mit dem Mixer auf niedriger Stufe verrühren, dann den restlichen Frischkäse nach und nach hinzugeben und verrühren. Immer wieder den Schüsselrand und den Boden abkratzen, damit alles gut vermischt wird.

2. Den restlichen Zucker (1 1/3 Cups) und das Vanilleextrakt unterrühren (auf mittlerer Mixerstufe). Die Eier hinzufügen, dann die Sahne einrühren. Achtung: Masse nicht übermixen!

3. Die Käsemasse auf den Boden geben und bei 175°C Ober-/Unterhitze backen, bis der Rand leicht goldbraun und die Oberfläche leicht gebräunt ist (etwa 1 Stunde und 15 Minuten). Damit der Käsekuchen nicht aufbricht, ein Wasserbad mit in den Ofen stellen!

4. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 2 Stunden auskühlen lassen, ohne ihn zu bewegen! Dann den Kuchen mit Plastikfolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

 

20.07.2014

Am Sonntag war es soweit und ich habe mich auf den Weg nach Münster gemacht – zu Joana von Lichtpoesie zum Workshop! Das war mein Geschenk zum bestanden Bachelor von mir an mich selbst. Man muss sich ja mal belohnen und sich was gönnen!
Jedenfalls bin ich morgens rechtzeitig losgefahren, damit ich auch bloß nicht zu spät komme. War ich natürlich nicht; ich war sogar die erste. Hach, wie aufgeregt ich war, als ich auf den Klingelknopf gedrückt habe! Von außen sah schon alles so neu und schick aus und das Studio selbst ist so ein richtiger Mädchentraum, ein Vorzeigezimmer für Pinterest. Alles in weiß, rosa und mint – tooooll!! Selbst die Marshmallows auf den Tisch waren rosa und jeder Platz war liebevoll mit Notizbuch, einem tollen Glas und natürlich einem Lichtpoesie-Was-zählt-ist-der-Moment-Beutel mit Postkarten darin gestaltet. Wenn ich dran denke, will ich noch mal hin! :)


Joana und Niklas sind auch genau so, wie ich sie mit vorgestellt habe – herzlich, lieb, locker und zusammen irgendwie perfekt. In Joanas Blogbeiträgen kommt das zwar immer schon so rüber, aber am Sonntag konnte ich mich “in echt” selbst davon überzeugen. Die beiden Lichtpoesiegesichter, an denen wir unsere Fotografiewut auslassen durften, waren auch super nett und beide mega hübsch! Letzteres seht ihr ja auf den Bildern. ;)

Nach einer Einführung in Kameratechnik und Theorie (Blende, Belichtungszeit, ISO, Umgang mit dem Modell etc.) ging es dann los! Zuerst haben wir uns in Joanas Kleiderzimmer Outfits für unsere Models überlegt – übrigens ist dieses Zimmer ein Traum; die Kleider und Röcke sind einfach sooooo traumhaft schön – und uns dann im Studio ein Plätzchen gesucht, Lichttests gemacht, damit die Belichtungszeit auch gut war, und versucht, den Modells Anweisungen für Posen zu geben. Das war gar nicht so einfach, weil es a) ziemlich ungewohnt war und b) gute Posen gar nicht so einfach zu finden sind. Immerhin soll das Foto ja nicht total gestellt, sondern eher natürlich aussehen. Ich glaube, ich schaue einfach mal bei Pinterest und hole mir ein paar Ideen, was Posen betrifft.

Nachdem wir uns drinnen fotografisch ausgetobt hatten, sind wir nach draußen gegangen. Da mussten wir zuerst natürlich die Belichtungszeit anpassen, weil dort ja viiiiel mehr Licht war als drinnen. Ich muss sagen, dass ich es drinnen einfacher fand, weil man da nicht auf die Sonne achten muss. Schließlich will man ja keine doofen Schatten im Gesicht des Modells haben und zusammengekniffene Augen sind auf Fotos ja auch nicht optimal. Joana hat uns aber ein paar ziemlich gute Tipps gegeben – sowohl für Indoor- als auch Outdoor-Fotografie.
Ich habe am Sonntag wirklich viel gelernt und es hat riesen Spaß gemacht den ganzen Tag zu fotografieren. Da waren mir draußen sogar die neugierigen Blicke von Passanten, die mir sonst unangenehm sind, egal. Ein paar von meinen Ergebnissen des Workshops will ich euch nicht vorenthalten. Alle wären für den Post zu viele, aber die werde ich bei Gelegenheit mal in meine Galerie (zu finden unter dem Reiter “Photography”) packen!






15.07.2014

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